andreas spiegler picknickt im internet


Marteria fühlt sich in seinem neuen Video verstrahlt. Ich fühle mich gestresst. Absolviere gerade ein Projekt für die Stadt Herrenberg im Rahmen meines Studiums. Macht sehr viel Spaß. Aber auch müde. Demnächst gibt es wieder mehr von mir.


Alles wollen. Alles verpassen.

Ich sitze an meinem Schreibtisch. Vor mir liegen Magazine, Zeitschriften und Prospekte. Der Bildschirm meines Laptops blinkt hektisch und signalisiert mir, dass jemand mit mir reden möchte. Im Hintergrund hämmern die Beats durch meine Wohnung. Und zu meinen Füßen liegen Berge an Begleitmaterial der Uni. Es ist kurz nach Mitternacht und eigentlich sollte ich auch mal schlafen gehen. Doch es gibt noch so viel zu tun. Die Aufgabenliste stürmt meine Pinnwand und selbst wenn all diese kleinen Punkte vom Schwarz des Eddings vernichtet wurden, kann ich noch so viel tun. 

Wir leben in einer Gesellschaft, die uns überschwemmt. Konzerte, Clubs, Demonstrationen, TV-Events oder Kinofilme. Wir können uns mit Romanen in andere Zeiten versetzen und kostenlos durch die ganze Welt telefonieren. Im Internet gibt es mehr Buchstaben als Augen und meine Musiksammlung könnte mich jetzt schon bis zum letzten Tag begleiten. Und trotzdem sitze ich nun da und weiß nicht, was ich als nächstes tun soll. Ich fühle mich kraftlos und würde am liebsten auf Pause drücken, damit ich genug Zeit für alles hab. Doch das geht nicht. Also muss ich eine Entscheidung treffen, die sowieso die Falsche sein wird. 

Wir vergessen zu leben. Wir glauben zwar, wir tun es, indem wir uns immer mehr Hobbys zulegen und jeden Tag andere Abenteuer erleben. Doch in Wahrheit erledigen wir nur. Ich schaue mich um und sehe, was andere schaffen. Wie kreativ sie sind. Wie erfolgreich. Oder wie beliebt. Und ich möchte im Rennen bleiben. Möchte mich mit ihnen messen können. Vielleicht ist das ein Fehler, aber manchmal fehlt mir die Kraft, mal nichts zu tun. Als kleiner Andi bin ich durch die Wiese hinter unserem Haus gerannt und wollte Schmetterlinge fangen. Doch heute wäre das reinste Zeitverschwendung. Ich muss für meine Klausuren pauken. Will Zeit mit meinen Freunde verbringen. Stets über alles und jeden informiert sein. Aber komme dabei nicht mehr zum Genießen. 

Ich habe Angst, etwas wichtiges zu verpassen. Aber das wichtigste - mein Leben - verpasse ich irgendwie. Ich lebe manchmal das Leben der anderen. Schaue mich um und passe mich an. Anstatt einfach das Leben zu lieben. Es so zu nehmen, wie es auf mich zukommt. Jeden Schritt spüren und fühlen. In den Himmel starren und fliegen. In Gedanken. Wenn du diesen Text liest, dann frag dich, wann du das letzte Mal gelächelt hast. Nicht weil du etwas geschenkt bekommen hast. Oder eine Aufgabe vollendet wurde. Sondern weil du glücklich bist, zu leben… Ich liebe das Leben, aber lebe diese Liebe zu selten.


Let’s raise kids to be entrepreneurs

Ich verfolge mit großem Interesse die Vorträge und Gespräche der TED Konferenzen. Die drei Buchstaben stehen für Technology/Entertainment/Design und formen gleichzeitig eine Non-Profit Gesellschaft. Diese hat es sich zum Ziel gemacht, einzigartige sowie innovative Ideen zu verbreiten. Und über genau jener Seite habe ich einen Vortrag von Cameron Harold gefunden: Let’s raise kids to be entrepreneurs.

Er beschreibt in knapp 20 Minuten, wie Kinder von unserer Gesellschaft zu Anwälten und Doktoren erzogen werden. Ihnen werden Wege vorgeschrieben und Verbote auferlegt. Doch dabei übersieht man die Chance, dass junge Menschen auch Unternehmer (Entrepreneurs) werden können. Seiner Meinung nach haben vor allem Kinder noch bestimmte Eigenschaften, die man für die Selbstständigkeit in der Marktwirtschaft benötigt: Ideenreichtum und Mut

Jedoch ist es heute schwer, diese Fähigkeiten in der Schule und an der Universität zu vertiefen. Diese Diskussion wurde nicht zuletzt durch den Bachelor angefeuert. Und auch mit einem Haupt- oder Realschul-Abschluss wagen sich junge Erwachsene nicht an die Herausforderung, selbst ein Unternehmen zu leiten. Auch ich studiere an einer Universität und bin parallel in einem großen Unternehmen angestellt. Hier lerne ich viele verschiedene Formen der Projektleitung oder Betriebswirtschaftslehre. Doch oft beschränkt sich die Bildung auf das Auswendiglernen von bestehendem Wissen. Breitgefächerte Vorlesungs-Wahlmöglichkeiten oder selbstständige Projekte sucht man vergeblich. Auch die Möglichkeit in Planspielen Erfahrungen zu sammeln, wird durch den engen Zeitrahmen und strenge Regeln erschwert. 

Meiner Meinung nach sollten Ausbildungsberufe, aber auch Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen die Jugendlichen frühzeitig dabei unterstützen, ihre Interessen zu erkennen und in möglichen Arbeitsgemeinschaften oder Projekten einfließen  lassen zu können. Sie sollten dabei an die Hand genommen werden, aber auch frühzeitig eigene Entscheidungen treffen. Denn daraus lernen sie auch. Cameron Harold gab zudem ein gutes Beispiel, dass sich schon in den frühen Kindheitsjahren realisieren lässt: An 6 Tagen in der Woche erzählt man eine Gute-Nacht-Geschichte und am siebten Tag gibt man den Kindern ein paar Begriffe, aus denen sie ihre eigene Erzählung formen können. Finde ich klasse!

Alles in allem ein sehr sehenswerter Vortrag von einem Mann, der von vielen Menschen auf Grund seiner miserablen schulischen Leistungen nicht beachtet wurde, aber trotzdem seinen Weg ging und erfolgreicher sowie glücklicher Unternehmer wurde. Sehenswert!


Jeriko hat auf seinem privaten Blog enorm gute Bilder aus Los Angeles veröffentlicht. Da bekommt man sofort Lust auf Urlaub. Ich hingegen schaue erwartungsvoll den Klausuren entgegen. Danach geht es aber ab nach Hamburg und irgendwann im September auch für eine Woche nach Spanien. Durchhalten! (Achja, im Laufe dieser Woche werde ich mich auch mal wieder dazu zwingen, etwas Sinnvolles zu verfassen)

Jeriko hat auf seinem privaten Blog enorm gute Bilder aus Los Angeles veröffentlicht. Da bekommt man sofort Lust auf Urlaub. Ich hingegen schaue erwartungsvoll den Klausuren entgegen. Danach geht es aber ab nach Hamburg und irgendwann im September auch für eine Woche nach Spanien. Durchhalten! (Achja, im Laufe dieser Woche werde ich mich auch mal wieder dazu zwingen, etwas Sinnvolles zu verfassen)


Mit ein paar Freunden, Kameras, Stativen und Lampen waren wir experimentieren. Erste Ergebnisse des Light Writings findet ihr bei Christoph Heinrich.

Mit ein paar Freunden, Kameras, Stativen und Lampen waren wir experimentieren. Erste Ergebnisse des Light Writings findet ihr bei Christoph Heinrich.


Meine innere Stimme erzählt von uns beiden. Umgeben von Stille. Wir ha’m keine Villa und kein’ Ring am Finger. Wir teilen ein Zimmer und bleiben für immer. Zusammen.

– Die Fantastischen Vier
Machinarium. Ein wunderschönes Adventure, in dem ein kleiner Roboter die große Welt entdeckt und von seiner großen Liebe träumt. Tolle Musik und viele Puzzles machen das Spiel einzigartig. Das Spiel kostet umgerechnet etwa 14 Euro und läuft sowohl unter Windows als auch auf Mac OS X. Eine kleine Demo findet ihr auf der Homepage.

Machinarium. Ein wunderschönes Adventure, in dem ein kleiner Roboter die große Welt entdeckt und von seiner großen Liebe träumt. Tolle Musik und viele Puzzles machen das Spiel einzigartig. Das Spiel kostet umgerechnet etwa 14 Euro und läuft sowohl unter Windows als auch auf Mac OS X. Eine kleine Demo findet ihr auf der Homepage.


Eine witzige Aktion, die ich bei Admartinator gefunden habe. Hier neun Künstler, deren Alben ich blind kaufen würde. Was sind eure Must-Have-Artists?

Eine witzige Aktion, die ich bei Admartinator gefunden habe. Hier neun Künstler, deren Alben ich blind kaufen würde. Was sind eure Must-Have-Artists?


Cornflakes und Nudeln aus der Mikrowelle

Es ist mal wieder Zeit für zwei Test-Projekte von TRND. Aber diesmal geht es nicht um saubere Wäsche oder Pizza. Ich hatte die Möglichkeit, zwei Dinge zu probieren, die schnell und einfach in ihrer Zubereitung sind. Also perfekt für einen Studenten, der sowieso keine Zeit hat und dessen Küche nicht groß genug ist, um ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern. Somit passte es perfekt, dass ich Müsli kosten durfte. Und zwar sehr gesundes Müsli: Nestlé FITNESS. Dabei handelt es sich um leckere Flakes mit Vollkorngetreide. Ich konnte alle vier Geschmacksrichtungen versuchen: Schokolade, Joghurt, Früchte und Classic. Und ich war sehr zufrieden. Knusprig, lecker und sowohl mit Milch als auch mit Joghurt genießbar. Meine Lieblingssorte war überraschenderweise Joghurt. Ich glaube jedoch nicht, dass alleine durch den Aufdruck FITNESS meine Ausdauer oder mein körperlicher Zustand in den letzten Wochen besser wurde. Dennoch kann ich jedem Cornflakes-Fan empfehlen, beim nächsten Einkauf zu entscheiden, ob man Nestlé eine Chance geben möchte (UVP: 2,99 Euro). Darüber hinaus habe ich noch ein paar Probepäckchen bei mir liegen. Einfach melden…

Sobald gegen Mittag der Hunger wiederkam, konnte ich mich auf Pasta mit Tomatensauce freuen: Mirácoli Avanti. Nudeln und Sauce werden dabei gleichzeitig in separaten Aromapacks in der Mikrowelle für 2 Minuten erhitzt. Um ehrlich zu sein, war ich sehr skeptisch. Und ich sollte Recht behalten. Es gibt drei verschiedene Geschmacksrichtungen, wobei ich Tomate Kräuter erhielt. Die Nudeln sind immer die gleichen - Maccaroni. Diese schmeckten relativ gut, auch wenn sie noch aneinander klebten. Die Sauce überzeugte mich allerdings nicht. Recht fade und langweilig musste man sie mit Gewürzen und Parmesan aufpeppen. Doch dann hatte man einen guten Snack auf dem Teller. Für ein ganzes Mittagessen reicht die Portion nicht aus. Bei 2,69 Euro könnte man das eigentlich erwarten. So bleibe ich bei Nudeln aus dem Topf und Sauce aus dem Glas…

Und zum Schluss noch ein Tipp: Wenn du selbst mal Produkte testen möchtest, dann registriere dich kostenlos auf TRND. Viel Spaß!


Kleiner Linktipp für den Feiertag: Maimuse. Und ja, an meinen Füßen hängt Homer.

Kleiner Linktipp für den Feiertag: Maimuse. Und ja, an meinen Füßen hängt Homer.


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